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Bedingt durch diese zentrale Aufgabe eines jeden Servers, ist seine Funktion unternehmenskritisch. Fällt ein Server oder einer seiner Dienste aus, betrifft dies jeden Nutzer im Netzwerk in der Art und Weise, dass diese Benutzer ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können.

Bei einem Server im LAN (Lokal Area Network) eines kleinen Unternehmens, mag das für das Unternehmen noch für ein kurze Zeit zu verschmerzen sein - bei einem WebServer mit Internet-Shop-System (mind. bestehend aus DNS-Server, WebServer, Datenbank-Server und Mailserver) sind die Benutzer der Serverdienste aber die Kunden des Unternehmens, die im Falle eines Ausfalls nur eines der Dienste, nicht mehr bestellen können.

Information zu den meistbenutzten Diensten eines Servers

  • File- (oder Datei-) Server
    Auf diesen Computern werden zentral die Dateien der Mitarbeiter abgelegt und können so einfach ausgetauscht und vollautomatisch gesichert werden.
    Dies macht aus mind. vier Gründen Sinn in einem Unternehmen
    • Lokale Festplatten (also Festplatten im Arbeitsplatz eines Mitarbeiters haben keine Sicherheitsmechanismen und können jederzeit, ohne Vorankündigung, ausfallen und die darauf enthalten Daten für immer mit sich nehmen.
    • Der Datenaustausch zwischen den Mitarbeitern oder die gemeinsame Bearbeitung von Daten wird erheblich erleichtert.
    • Es können Zugriffsrechte vergeben werden, so dass der Zugriff für eine Mitarbeiter oder Gruppen erlaubt, für andere aber auf den gleichen Datenstamm verboten ist.
    • Daten, die zentral auf einem Server liegen, lassen sich mit wesentlich weniger Aufwand sichern

    Die wichtigsten Protokolle für den Datenaustausch zwischen Arbeitsplatzcomputer und Fileserver sind das NFS-Protokoll (Network File System), SMB-Protokoll (Server Message Blocks) und das neuere CIFS-Protokoll(Common Internet File System). NFS hat seinen Ursprung im Unix-Bereich und sowohl SMB als auch CIFS stammen von Microsoft. Genau genommen zählt auch das FTP-Protokoll dazu - im LAN zwischen Client und Server hat es jedoch keine Bedeutung. Vielmehr wird dieses Protokoll eher im Internet zum Austausch von Dateien für Webseiten oder für größere Up- und Downloads im Internet verwendet.

  • Print- (oder Druck-) Server
    Zuständig für das Drucken im Netzwerk. Mehrere Benutzer sind durch diese Art von Server in der Lage, gemeinsam einen Drucker zu verwenden.
     
  • Web-Server
    Dieser Serverdienst stellt Webseiten im Intra- und/oder Internet zur Verfügung.
     
  • Mail Server (POP Server oder POP3 Server, IMAP Server, SMTP-Server)
    Ein Computer bzw. Serverdienst, der ein- und ausgehende elektronische Nachrichten verwaltet und verarbeitet. Der SMTP-Server hat die Funktion Mails zu übermitteln (MTA - Mail Transport Agent). Um eine Mail von einem auf einen anderen Computer zu übermitteln, müssen zwei SMTP-Server miteinander kommunizieren. Bei dieser Kommunikation vom Quellserver zum Zielserver ist nicht sichergestellt, dass der direkte Weg gewählt wird. Deshalb - und auch wegen der Übertragung der Nachrichten durch das Internet im "Klar-Text-Protokoll" werden eMails auch mit Postkarten (jeder kann sie lesen) verglichen. Einmal auf dem Zielcomputer angekommen, werden die Mails (Nachrichten) vom SMTP-Server in einer Datenbank oder im Dateisystem abgelegt. Vom Mailclient (MUA - Mail User Agent) werden sie dann über eins der Protokolle POP3 oder IMAP über den POP3-Server oder IMAP-Server vom Mailclient abgeholt. Heutzutage hat der SMTP-Server oder MTA weitreichendere Aufgaben, als es ursprünglich der Fall war - er ist, neben seinen Aufgaben der Nachrichtenübermittlung, auch dafür zuständig, nicht gewünschte Nachrichten UCE (Unsolicited Commercial Email, oder einfach SPAM) zu blocken. Des weiteren sollte er den gesetzlichen Auflagen der Finanzbehörden in Deutschland genügen, und steuerlich relevante eMails archivieren.
  • DNS Server
    IBM Server System x3800
    Dieser Server ist für die Umwandlung von (Internet-)Namen in (computerverständliche) IP-Adressen zuständig. Computer werden im Internet über Ihre eindeutige Adresse angesprochen. Eine IP-Adresse besteht aus vier Zahlen zwischen 0 und 255, jede Zahl wird durch einen Punkt getrennt. (z.B. 123.97.54.209) Da man sich diese Adressen schlecht merken kann, wurde das DNS (Domain Name System) - System entwickelt. So kann man www.msdnet.de in seine Browser-Adresszeile eingeben und spricht damit den Computer mit der IP-Adresse 80.89.242.1 an. Aber ein DNS Server leistet noch viel mehr - er gibt Auskunft darüber, wie der Mail Server erreichbar ist, um Nachrichten an die Mitarbeiter zuzustellen und kann sogar eine klassische Telefonnummer in eine IP-Adresse umwandeln, um einen Mitarbeiter über VoIP (Voice over IP, Telefonieren über das Internet) anzurufen.
     
  • Datenbank Server (SQL Server)
    IBM BladeCenter HT, viele Server in einem Gehäuse
    Wie der Name schon sagt, werden auf einem solchen Server die Daten nicht Form von Dateien abgelegt, sondern er stellt diese in Form von Tabellen zur Verfügung. Der Vorteil sind schnelle Suchvorgänge und schnelle Verwaltung großer Datenmengen.
     
  • FTP Server, News-Server, VoIP-Server, SharePoint-Server, Kommunikationsserver, Terminal Server, ......

Es gibt viele zentrale Aufgaben in Unternehmen, die von Servern erledigt werden müssen. Im Allgemeinen werden mehrere Dienste auf einer Hardware-Lösung kombiniert. Genau deshalb sind Server unternehmenskritisch in jedem Netzwerk:

* * * Verweigert ein Server seine Dienste, können viele Benutzer nicht arbeiten * * *

Aus diesem Grund ist die Planung, die Installation und der Betrieb von Servern im Netzwerk ausschließlich Sache von Profis..

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